Holzgraben: Esprit ist raus, e.Go will rein

Sinnvolle – aber offensichtlich nur kurzfristige – Nutzung eines leerstehenden Gebäudes am Holzgraben in Aachen.

Neues tut sich am Holzgraben, wo die Filiale eines internationalen Modekonzerns (Esprit, Sitz in Pembroke, Bermuda) erwartungsgemäß gescheitert ist und Räume frei geworden sind.

Ein Design Café wird dort demnächst eröffnet, wie selbst im schnellen Vorbeigehen nicht zu übersehen ist, und das an der RWTH Aachen entwickelte Wägelchen namens e.Go soll man wohl dort besichtigen können. Dass da erst das Kino platt gemacht wurde und dann diese Modekette eingezogen ist, muss man bedauern. Dass aber in leerstehende Räume kurzfristig andere einziehen und einen Pop-up-Verkauf starten können, das ist eine gute Sache. (Was das Kino betrifft, so lest bitte unbedingt diesen interessanten, kurzweiligen Text zum Thema: Logenplatz beim Kinosterben )

Auch in der Kleinmarschierstraße (Räume: ehemals Brot-Schneider) ist ein Pop-up-Café mit Verkauf von 50er-Jahre Klamotten und Möbeln eingezogen. „Gute Geschäfte“ wünsche ich allen, die etwas derartiges versuchen. Der Neue Aachener Kunstverein (NAK) hat übrigens vor vielen Jahren genau so angefangen, dass nämlich Karl von Monschau einen leerstehenden Laden im CityCenter (Franzstraße) ständig aufs Neue mit guter Kunst gefüllt hat und schließlich zu seiner Unterstützung ein Verein gegründet wurde, eben der Neue Aachener Kunstverein.

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Da einige Blogger jetzt nostalgisch geworden sind, hier der passende Musiktipp. https://youtu.be/RveIJFR7LV4

„Leni liebt Kaffee“, das ist ein Café in Burtscheid. Am Holzgraben soll es ab 16. September zu dem Burtscheider Café noch ein e.Go Design Café geben. Alles etwas kompliziert.

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Die Vorverteilung der Jodtabletten beginnt am 1. September

In der Region Aachen beginnt ab 1. September die so genannte Vorverteilung von Kaliumiodidtabletten, kurz „Jodtabletten“ genannt. Das teilt das Presseamt der Stadt Aachen mit.

Und weiter: „Damit erhalten die Menschen in Stadt und StädteRegion Aachen und in den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg, die jünger als 45 Jahre sind sowie Schwangere und Stillende unabhängig von ihrem Alter die Möglichkeit, sich kostenfrei mit Jodtabletten zu versorgen. Über ein Onlineportal kann der jeweilige Haushaltsvorstand einen Bezugsschein für Jodtabletten beantragen und in der teilnehmenden Apotheke der Wahl einlösen.“

Die Apotheken geben dann die entsprechenden Tablettenblister sowie einen Informationsflyer und einen Beipackzettel an die Bezugsberechtigten aus. Die Aktion läuft insgesamt drei Monate, also bis zum 30. November. Anträge auf Bezugsscheine können allerdings nur bis zum 15. November gestellt werden.

Weitere Infos hier auf der Seite der Stadt Aachen. Bitte informiert euch.

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Nichts wie hin: Open-air-Kino im ALRV-Stadion

Am Ende zeigte das Handy 14 Grad für Aachen an. Das war schon ziemlich kalt und nur auszuhalten, weil ich mir eine dicke Decke um den Leib wickeln konnte. Die Kälte und die vielen Nebengeräusche (unter anderem knallte uns während der Aufführung das Bend-Abschluss-Feuerwerk um die Ohren) halten Frischluft-Fanatiker gern aus – beim Open-air-Kino im Dressurstadion des ALRV, das noch bis zum 27. August läuft und vom Rotary Club Aachen Nordkreis veranstaltet wird.

Knapp 500 werden es gewesen sein, die sich gestern Abend „Mein Blind Date mit dem Leben“ ansahen, die rührende und Mut machende Geschichte eines stark sehbehinderten jungen Mannes, der gegen viele Widerstände seinen Berufswunsch realisiert. Da konnte man sich identifizieren, weil jemand trotz aller Handicaps und gegen alle verbreiteten Meinungen der Überzeugung ist: Was ich möchte, wie ich arbeiten und leben will, das ist zu schaffen. Und man geht mit einem Hochgefühl nach Hause, weil der Junge es tatsächlich schafft und ist neu motiviert.

Der Film passte zum Veranstalter, der Erlös kommt nach Abzug der Kosten sozialen Projekten im Raum Aachen zugute. Das Publikum war meiner Einschätzung nach nicht das typische Aachener Kinopublikum. Das Publikum ging sozusagen mehr mit als in einem Kino. Man staunte, lachte, empörte sich oder schwieg betroffen – alles analog zur Filmhandlung. Das war auch mal lustig zu erleben.

Zum Ablauf: Wir fuhren mit dem Pkw bis zum Parkplatz vor die Eissporthalle, starten dann einen kleinen Fußmarsch via Station-Haupteingang (hier kann man Kinokarten kaufen, 12 Euro) bis zum Dressurstadion. Auf der neuen Tribüne gibt es auch noch um 20.30 Uhr gute Plätze. Beginn ist, wenn es dunkel genug ist, also derzeit wenige Minuten nach 21 Uhr. Man kann sich Popcorn kaufen und Getränke. Getränke darf man aber auch mitbringen.

Wichtig natürlich: Warme Kleidung und am besten eine Decke, die einen von den Füßen bis zu den Schultern wärmt. Schließlich gibt es währende der Aufführung eine Art Temperatursturz um fast 8 Grad. Empfindliche Leute haben da so ihre Probleme. Andere kommen im T-Shirt, ziehen vor der Vorstellung ihre dicke Jacke an und fertig. Wahnsinn.

Einlass ist ab 19.30 Uhr, aber so früh braucht man nicht zu kommen. Tickets gibt es im Vorverkauf an der Kasse vom Cineplex Aachen oder vor Ort, Sitzplätze sind frei wählbar, eine Platzreservierung ist nicht möglich. Alle Sitzplätze sind überdacht.

Die Bildwand ist 240 Quadratmeter groß (20 X 12 m), sehr eindrucksvoll, sie steht ziemlich frei da, wo die Dressurreiter normalerweise auftreten. Sie ist über 30 Meter von der ersten Reihe der Zuschauer entfernt. Es ist wirklich ein komfortables Zuschauen möglich.

Heute (22. August) wird der Film „Hidden Figures“ (Unbekannte Heldinnen, USA 2016) gezeigt. Wieder ein Film von Menschen, die es schrecklich schwer haben, ihre speziellen Fähigkeiten in der Gesellschaft zu realisieren.

Auf der neuen Tribüne des Dressurstadions (offiziell: Deutsche Bank Stadion) ist jede Menge Platz für Massen von Zuschauern.

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Die etwas andere Wahlwerbung

Zwei wollen in den Bundestag: Matthias Achilles und Maximilian Möhring (v.l.).

Heute, Sonntag, haben die Piraten ihre Wahlplakate aufgestellt. Von diesem Blog aus wird ihnen viel Erfolg gewünscht. Sie haben ein prima Programm, die beiden haben zukunftsfähige Ideen für das Land, und sie sind persönlich einfach „zwei gute Jungs“.

Und hier die, die ihr ja doch wieder wählt, künstlich schön und faltenfrei durch Adobe Photoshop. Ulla und Trulla mit Kindchen (v.l.), denen bestimmt nichts einfällt, wenn es um die digitale Revolution geht:

 

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Nicht verstehen, nur bewundern

Auf dem Katschhof

Gestern Abend fotografiert, nach einem unterhaltsamen, spannenden Vortrag über die Kupfermeister und ihre (nicht religiösen) Gründe, im 16. Jahrhundert ihre Betriebe komplett von Aachen nach Stolberg zu verlegen.

Was dieses Stäbe-Gewitter zwischen Dom und Rathaus soll, was das mit Archimedes zu tun hat (wie auf einer dort stehenden Tafel vermerkt wird), weiß kein Mensch. Aber es sieht apart aus. Vor allem, wenn man um die Ecke biegt und nicht mit einer derartigen Installation gerechnet hat, ist der Effekt groß. Zu 100 Prozent im Urlaubsmodus, fängt das Gehirn kurz an zu arbeiten, scannt die Lage, und das kann ja nicht schaden.

Einen schrecklichen Anschlag hat es unterdessen in Barcelona gegeben. Man wird nicht umhin kommen, beliebte Fußgängerzonen und Promenaden in Touristenstädten so zu sichern, wie das Diamantenviertel in Antwerpen: Mit Pollern, die ein Durchfahren unmöglich machen.

Vorerst toppt den Anschlag nur ein blödsinniger Kommentar von Donald Trump, aber diesen Doofkopp nimmt ja schon längst keiner mehr ernst.

Durchblick auf das Rathaus

 

 

 

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Rote Blumen, leuchtendes Grün

Blumen am Kaiserplatz in Aachen! Das hätten wir dort so schön nicht erwartet, denn das Gelände rund um St. Adalbert (auf dem Felsen) hatten wir anders in Erinnerung.

Man könnte meinen, dass der Kaiserplatz und seine Umgebung als Innenstadt-Entree eine andere, feinere Gestaltung verdient hätten. Pläne soll es geben, aber was vorerst daraus geworden ist, weiß ich nicht. Konkrete Pläne sind derzeit nicht mal durchs Fernglas zu erkennen.

Sonntags treffen sich bei schönem Wetter immer Heerscharen von Menschen auf dem Markt und im Hof. Heute war wieder so ein Tag, hoffentlich nicht der letzte. Ich war selbst nicht da, das Foto (unten) entstand vor ein paar Tagen.

 

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Die Schönheit der Mauern

Mauer in Aachen

Mauern müssen nicht immer so häßlich sein wie die Mauer, die einst in Berlin stand oder die Mauer, die US-Präsident Trump bauen lassen will.

Eine Mauer kann eine Augenweide sein, wie in Monschau zum Beispiel, wo Mauern die Abhänge stabilisieren. Es soll gar nicht leicht sein, Handwerker zu finden, die diese Mauern noch errichten können. Die oben abgebildete Mauer stützt einen Bahndamm in Aachen. Die unten Abgebildete stützt einen Hang in Monschau. Und dann gibt es ganz unten noch eine Mauer aus der Zeppelinstraße in Forst. Dort wurden alte Steine verwendet.

„Steinreich“ sagt die Bürgermeisterin von Monschau (Margareta Ritter) sei ihre Stadt. Das stimmt.

Mauer in Monschau

Ziegelsteine, gebraucht und wiederverwendet, in der Zeppelinstraße.

 

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Pulse of Europe ist wieder da

Eine kleine Gemeinde unentwegter Europa-Befürworter traf sich heute nach etlichen Wochen wieder mal auf dem Katschhof in Aachen. Alles Menschen, die gerade nicht in Urlaub gefahren sind.

Es gab mehrere Aktionen: Einmal stellte sich alles zusammen unter die Flagge der Polen (rot und weiß), um den EU-Freunden in dem Nachbarland via Facebook einen Gruß zu schicken: „Demokraten in Polen, wir denken an euch, wenn wir im Netz und im Fernsehen eure Demonstrationen sehen und sehen, wie ihr kämpft.“

Die Polen freuen sich über jedes Zeichen der Solidarität von uns, und deshalb hat es sich sicher gelohnt, sonntags den Balkon zu verlassen und sich auf den Weg in die Innenstadt zu machen. Leider fehlte diesmal Moderator Manfred Kutsch. Und die Aktion, Sterne im großen Sandkasten auf dem Katschhof zu suchen, war ein bisschen albern.

Aber das gemeinsame Singen der Europahymne ist was für’s Herz, nach wie vor. In dieser Hymne – für alle, die es noch nicht wissen – singen wir übrigens u. a. die Zeilen:

Wem der große Wurf gelungen,/ eines Freundes Freund zu sein,/ wer ein holdes Weib errungen,/ mische seinen Jubel ein!

Zur Erinnerung I: Bis zur Bundestagswahl wird es die Bewegung geben. Danach finden keine Treffen mehr statt. Was dann aus der „Bewegung“ wird, weiß ich noch nicht.  

Zur Erinnerung II: Eine Foto vom 23. April

 

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Ab 2025: Pkw mit Verbrennungsmotor bleiben draußen

Auf dem Uniroyal-Gelände in Rothe Erde sollen bald Autos gebaut werden, die erschwinglich sind und ohne Verbrennungsmotor auskommen. Eine so wertvolle Mischung von Rohstoffen wie Benzin massenhaft nur anzuzünden, also einfach zu verbrennen/abzufackeln, erscheint nicht mehr zeitgemäß.

Aachens Innenstadt ist belastet von Umweltgiften. Die Piraten im Rat der Stadt reagieren und stellen einen Antrag, der zwar sehr ausführlich ist, den zu lesen sich aber lohnt. Denn hier wird mal eine Vorgehensweise skizziert, die realistisch ist: Den Aachenern jetzt schon sagen, dass ab 2025 ein Pkw mit Verbrennungsmotor nur noch in Ausnahmefällen die Innenstadt befahren darf. Hier der Antrag (Fettung von mir):

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

der Rat der Stadt Aachen möge beschließen, die Verwaltung zu beauftragen, in Anbetracht der zu erwartenden Fahrverbote für bestimmte Fahrzeuge in belasteten Innenstädten ein Konzept vorzulegen, das den Aachener Bürgern Planungssicherheit beim Pkw-Verkehr verschafft.

Dieses Konzept hat zu gewährleisten, dass zukünftige Fahrverbote für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, die nach 2025 über Aachen verhängt werden, nur noch kleine Auswirkungen haben können und attraktive Alternativen zum motorisierten Individualverkehr zur Verfügung stehen.

Insbesondere sollen folgende Punkte Teil dieses Konzeptes sein:

• Die Festlegung, dass Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor in der Aachener Innenstadt ab 2025 nur noch in Ausnahmefällen erlaubt sind

• Die Ausarbeitung der Radvorrangrouten, um die angrenzenden Stadtteile mit und durch die Innenstadt sicher für den Radverkehr zu verbinden

• Bessere und breitere Radwege durch eine Reduktion des öffentlichen Parkraums in der Innenstadt

• Ein Park & Ride Konzept, das sich an Berufspendler richtet und geeignet ist, signifikante Teile des Berufsverkehrs aufzunehmen

• Eine Ausweitung des ÖPNV-Angebots, insbesondere um das Park & Ride Konzept komfortabel zu gestalten.

Außerdem wird die Verwaltung beauftragt, den erwarteten Finanz- und Personalbedarf für die Umsetzung der Maßnahmen bis 2025 frühzeitig an die zuständigen Ausschüsse mitzuteilen.

Begründung
Unser Fokus liegt darauf, dem Bürger klar einen längerfristigen Zeitpunkt zu kommunizieren, ab wann Fahrverbote zu erwarten sind und der Bürger sich daher darauf einstellen kann.
Das Urteil des Verwaltungsgerichts aus Stuttgart vom 28. Juli 2017 zum Thema Dieselfahrverbote zeigt zwei Dinge deutlich auf:
Zum Einen ist es sehr wahrscheinlich, dass Fahrverbote für bestimmte

Symbolbild

Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor verhängt werden. Wir Piraten unterstützen die Position, dass in diesem Fall „Gesundheitsschutz vor Eigentum“ geboten ist. Zum Anderen ist die Vorgabe, dass die Grenzwerte „schnellstmöglich“ eingehalten werden müssen, nicht wahllos dehnbar.

„Schnellstmöglich“ erfordert tatsächlich radikale Veränderungen und grundsätzliche Entscheidungen. Daraus folgt, dass Aachen unmittelbar von einem auferlegtem Fahrverbot für einen großen Teil der hier angemeldeten Pkw bedroht ist. Wir fordern, dass man durch politisches Handeln in Aachen einem solchen Eingriff zuvorkommt und ehrlich zu den Aachener sagt, dass Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor in unserer Innenstadt keine Zukunft haben.

Die Mobilität der Menschen sicherzustellen, die bisher mit dem Pkw nach und durch Aachens Innenstadt fahren, die von möglichen Fahrverboten betroffen sind, erfordert tiefgreifende Veränderungen im Aachener Verkehr und Straßenbild. Veränderungen von dieser Größe kann man nicht mal eben als Reaktion auf ein Urteil, oder eine Anordnung der Bezirksregierung umsetzen. Das bedeutet, dass man entweder lange im voraus und mit Nachdruck an der Umsetzung dieser Maßnahmen arbeitet, oder aber große Teile der Pkw-Fahrer in Aachen der Gefahr aussetzt, dass sie kurzfristig Alternativen zu ihren Fahrzeugen finden müssen und weder Radverkehrs- noch ÖPNV-Infrastruktur darauf vorbereitet sind.

Deshalb ist es wichtig, dass man ein festes Datum kommuniziert, das den Leuten genügend Zeit gibt, sich selber um Alternativen zu kümmern und für die Stadt ausreicht, hier Angebote auszubauen.

Der Radverkehr kann viel dazu beitragen, dass weniger PKW durch Aachen fahren.
Gerade um Menschen zum Umstieg auf das Fahrrad zu bewegen, braucht man allerdings komfortable und sichere Radverkehrsanlagen. Das Konzept der Radvorrangrouten bietet hier eine gute Orientierung sowohl für die Verkehrsplanung, als auch für den Radverkehr.
Die Reduktion des Parkraums ist zum Teil eine Notwendigkeit, um Platz zu schaffen für Radverkehrsanlagen und Fußwege. Doch die Reduktion des

Noch ein Symbolbild

Parkraums ist auch ein ausgezeichnetes Mittel, um Anreize zu schaffen, in der Innenstadt ohne den Pkw zu verkehren.

Diese Maßnahme kann nur nach und nach erfolgen und muss immer Hand in Hand mit anderen Maßnahmen gehen, die Alternativen zum Pkw aufzuwerten.
Park & Ride richtet sich bisher vornehmlich an Touristen und Besucher und einen klaren Schwerpunkt zum Weihnachtsmarkt. Für Pendler ist dieser Ansatz bisher oft unattraktiv und auch nicht darauf ausgelegt, plötzlich große Teile des motorisierten Individualverkehrs zu ersetzen. Daher muss hier ein Angebot geschaffen werden, um gerade Menschen, die selber nicht in Aachens Innenstadt leben und nicht auf ihren Pkw verzichten können, die Möglichkeit zu geben, weiterhin bequem nach Aachen zu fahren.
Für ein umfassendes Park & Ride Konzept sind mehr Fahrten der ASEAG notwendig, und außerdem ist damit zu rechnen, dass bei deutlich weniger Fahrten mit dem Pkw auch die Nutzung des ÖPNV steigt.

Bis auf die Ankündigung des Datums sind alle Maßnahmen mit Kosten verbunden und erfordern gegebenenfalls sogar die Einrichtung neuer Stellen bei der Verkehrsplanung der Stadt Aachen, um diese zügig umzusetzen. Wir denken, dass gerade die Sicherstellung von Mobilität und Gesundheit in einer Stadt nicht vernachlässigt werden dürfen und erwarten, dass die Stadt durch diese Maßnahmen einen weitaus größeren Schaden abwenden kann.

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen,

Matthias Achilles, Mobilitätspolitischer Sprecher

Udo Pütz, Fraktionsvorsitzender Piraten

Falls ihr dazu eine Meinung habt, wendet euch an:

Piratenfraktion im Rat der Stadt Aachen
Johannes-Paul-II-Straße 1 (Raum 136), 52062 Aachen Telefon: +49 (0)241/4327265 Mail: fraktion@piratenpartei-aachen.de

Web: www.piratenpartei-aachen.de

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Volle Konzentration in der Digital Church

Von der Kanzel aus fotografiert: Arbeitsplätze im Kirchenschiff.

Die Kirche St. Elisabeth in Aachen, Jülicher Straße, ist jetzt ein „digital hub“. Es gibt dort jede Menge Arbeitsplätze für Menschen, die in der digitalen Welt ein Unternehmen hochziehen möchten. Eigentümer der Kirche am Blücherplatz ist Immobilienunternehmer Norbert Hermanns, der auch Vorsitzender der Landmarken AG ist.

Wer interessiert ist, sollte Mitglied im Verein „digital HUB Aachen“ werden. Schaut nach, wie ihr das macht auf www.aachen.digital

Wer beim Co-Working im Kirchenschiff mitmachen will, auch ohne Vereinsmitgliedschaft, muss sich bewerben, und darauf hoffen, dass sein Start-up ins Konzept passt. Von 8 bis 18 Uhr soll gearbeitet werden, danach ist Raum für Kultur-Events und Veranstaltungen aller Art.

Die Arbeitsplätze sind an Kargheit nicht zu überbieten. Aber sie sind zugleich darauf angelegt, dass die Nutzer – falls erwünscht – ins Gespräch über ihre Projekte kommen und sich gegenseitig unterstützen. Gleichzeitig gibt es, wenn man einmal mit seinem Rechner in einer Koje Platz genommen hat, kaum Ablenkung. Es gibt übrigens auch quasi schalldichte Ecken zum Telefonieren. Die Möglichkeit, ungestört eine Arbeitskonferenz zu veranstalten ist ebenfalls gegeben.

Elysée, der Schriftzug stammt von einem traditionsreichen Kino in Aachen, das kürzlich leider abgerissen werden musste.

Die Frage ist jetzt, ob so ein Projekt wie der „digital hub“ in Aachen eine Zukunft hat. Hier wird weiter darüber berichtet. Stay tuned.

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