Neue News aus Aachen

Anwohner der Lütticher Straße haben einem Baum (vorne) ein Denkmal gesetzt. Dort steht: „Du warst einer der schönsten Bäume Aachens. Über 100 Jahre warst du alt geworden. Von vielen Menschen wurdest du bewundert . . .“ usw. usw. Mehr unter mohammedsparadies.com

Gegen den Betrieb von Uralt-Risse-Reaktor Tihange 2 bei Lüttich gerichtlich vorzugehen, das wird teuer. Deutlich über eine Million Euro kosten die Aktionen, Gutachten, Info-Veranstaltungen, Übersetzungen, Rechtsanwälte und was sonst noch dazugehört. War aber zu erwarten.

Die Städteregion hat die Summen in ihrem Haushalt stehen. Sie hat aber ansonsten gespart und kann ihren 10 Kommunen die Umlage für 2018 kräftig senken (um 4,67 %). Die Bürgermeister von Monschau bis Baesweiler sind happy. So zahlt die Stadt Aachen (in 2018) 182,5 Millionen Euro an die Städteregion, das sind 4,3 Millionen weniger als 2017.

Insgesamt will/muss Städteregionsrat Helmut Etschenberg 2018 etwa 711 Millionen  Euro ausgeben. Etwas mehr als die Hälfte dieser Summe bekommt er von den 10 Kommunen, die zur Städteregion gehören. Etschenberg rechnet mit Einnahmen von 707 Millionen Euro.

Unterdessen: Die Belgier und der Atomstrom, das ist eine gefährliche Kombi. Derzeit müssen sie den Pannenreaktor Doel 3 voraussichtlich den ganzen Winter über vom Netz nehmen. Der Grund: Wartungsarbeiten.
Unsere Nachbarn jenseits der Grenze mögen es gar nicht, wenn wir ihnen vorschreiben, was sie zu tun haben. Nach 2 Überfällen im Rahmen von 2 Weltkriegen sind die Belgier verständlicherweise  sehr empfindlich. Gleichwohl muss es gestattet sein, auf Gefahren hinzuweisen.

 *** *** ***

Jetzt zur Politik in Aachen:

Am Dienstag, 21. 11., ab 17 Uhr versuchen die Politiker im Wohnungs- und Liegenschaftsausschuss (Raum 170, Verwaltungsgebäude, Lagerhausstraße) mal wieder, eine elende Baulücke in Burtscheid zu schließen und gleichzeitig die Grundschule Michaelsberg zu erweitern. Lest selbst. Mich interessiert der Casus nur noch am Rande.

Bei dieser Ausschuss-Sitzung gibt es einen größeren nicht-öffentlichen Teil, d. h. solltet ihr der Beratung folgen wollen, müsst ihr nach Tagesordnungspunkt (TOP) 8 rausgehen. In dem nicht-öffentlichen Teil geht es unter anderem um den Verkauf einer Teilfläche des Bendplatzes in Aachen (Süsterfeldstraße/Henricistraße) und um das Grundstück vom alten Polizeipräsidium sowie – Achtung!!! – um eine Vereinbarung mit den Käufern des Objektes Antoniusstraße 30. Da wüsste man doch gerne, wer da was im Schilde führt.

Weiter geht es Mittwoch, 22. 11., mit einer Sondersitzung des Planungsausschusses (ab 16 Uhr, Rathaus). Es geht nur um einen Punkt, um den Campus West, wo jetzt schnell Nägel mit Köpfen gemacht werden müssen. Campus West, das ist das Areal des ehemaligen Güterbahnhofs West in der Nähe vom Bendplatz. Die RWTH Aachen beabsichtigt, sich mit dem RWTH Aachen Campus zu einer der weltweit führenden technischen Universitäten zu entwickeln. Auf einer Fläche von 800.000 m² entsteht mit 16 Forschungsclustern eine der größten technologieorientierten Forschungslandschaften Europas. Alles hochinteressant, hier ausführlich: http://ratsinfo.aachen.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=17516

Im Rathaus tagt nach dem Planungsausschuss sofort der Rat der Stadt (Mi., 22. 11., 17 Uhr). Dort geht es zunächst kurz um die Verlegung von Stolpersteinen zur

Neben der neuen Wohnanlage „Guter Freund“ (ganz hinten im Bild) kann eine weitere Wohnanlage entstehen. Am Eisenbahnweg ist Platz satt, und der Investor ist nicht abgeneigt.

 

Erinnerung an Menschen jüdischen Glaubens, die von Aachen aus in Vernichtungslager geschickt wurden. Der Kölner Künstler Gunter Demnig
schafft mit den Stolpersteinen das weltweit größte dezentrale Mahnmal.

Danach geht es um die Revitalisierung des Neuen Kurhaus an der Monheimsallee, wo ja bekanntlich die Kosten explodieren und deshalb umgeplant werden muss. Schließlich muss auch der Vertrag, der den Campus West betrifft vom Rat noch abgesegnet werden. Und es gibt noch Ratsanträge und Ratsanfragen.

Dabei stellen CDU und SPD gemeinsam einen höchst interessanten Ratsantrag. Titel: „Dauerhafte Nutzung der Stahlbau-Strang-Halle in Rothe Erde für Kultur und andere Events“. In dieser faszinierenden Industriearchitektur hat ja 2017 zum 7. Mal das internationale Schrittmacher-Festival für modernen Tanz stattgefunden. Die Halle wäre ein Mittelding zwischen Eurogress und Depot, schreiben die Fraktionsvorsitzenden von CDU und SPD. Die Verwaltung soll prüfen, ob die Halle zur Kunsthalle werden kann.

Mal abwarten, ob aus dem Projekt was wird. Rothe Erde mit der Wohnanlage „Guter Freund“, die vielleicht sogar noch um 100 Wohnungen erweitert wird, und mit der Produktion von Elektro-Autos (eGo) durch Professor Schuh, würde sich mit einer Kulturhalle zum Besseren verändern, so denke ich.

Ratsanträge findet ihr hier, runterscrollen und auf den letzten klicken.

In Rothe Erde (Bild) wird der neue eGo produziert, falls alle Pläne von Professor Schuh realisiert werden. Schuh ist eloquent, das eAuto der RWTH haben mit ihm viele Wissenschaftler ZUSAMMEN entwickelt.

Hinweis: Infos zu dem Wettbewerb Bebauung/Erweiterung  Areal Luisenstraße/Charlottenstraße gibt es hier 

Über uebergangshymne

Ich bin Journalistin und Bloggerin.
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s