Dom leuchtet in organischen Formen und geraden Linien

Romantische Musik mit farbenfrohen Bildern kombiniert, alles auf der Folie eines wunderbaren alten Bauwerks: Das geht ans Herz, das kann stimmungsmäßig nicht schief gehen. Es lappte aber zeitweise auch sehr in den Bereich des Kitsch hinein.

Der Katschhof war jedenfalls voll und blieb es bis zum Schluss bei DOM im LICHT. Was 2014 begonnen hatte – als Feier von 600 Jahre Chorhalle des Doms – fand jetzt eine Fortsetzung. Und hat sicher dazu geführt, dass einem der Dom noch schöner vorkam, als er sowieso schon ist, obwohl man immer dachte, das sei nicht möglich.

An den Dom in seiner vollkommenen Schönheit kann man wahrscheinlich projizieren, was man will: Er wird noch den schrecklichsten Bildern Würde verleihen. Oder den langweiligsten. Insgesamt gab es eine gelungene Präsentation, nur wenn sich der Veranstalter für die Bilder einmal künstlerischen Beistands versichern sollte, könnte alles sogar noch einen Ticken schöner und interessanter werden. Organische Formen und Linien wie Leitern: Das sind nicht die Bilder, die uns staunen machen.

Bei LICHT im DOM spielte aber auch die Musik, die ich manchmal ein bisschen zu laut fand, eine große Rolle. Jupp Ebert kann schon sehr gefühlvoll singen, ohne Zweifel. Der gemischte Chor Carmina Mundi (40 Stimmen) schmetterte, was das Zeug hielt, Lutz Felbick an der Orgel zu hören ist auch keine Zeitverschwendung, und Heribert Leuchter und seine Musik über den ganzen Katschhof zu erleben – das ist dann natürlich der Hammer.

Es gab fast für jeden ein kleines Heft mit Infos zu den Künstlern und der Programmfolge. Als Veranstalter firmiert bei dem Event Kurt Savelsberg, er ist mit seiner Firma „KS Production Shows GmbH“ zuständig für alles – insbesondere Organisation und Technik. Kostenlos gelangten alle diejenigen über zwei Eingänge auf den Katschhof, die sich Tage zuvor ein Bändchen besorgt hatten. 4000 waren innerhalb von Minuten vergeben, hunderte gingen leer aus.

Alle Taschen und Rucksäcke wurden übrigens beim Betreten des Katschhof gründlich durchsucht, man konnte sich wirklich sicher fühlen. Und sich der Stimmung gänzlich hingeben.

  • Wegen der intensiven Kontrollen gab es eine lange Schlange schon 40 Minuten vor Beginn der Veranstaltung. Die Schlange reichte bis zum Ende der Körbergasse. Angenehm: Es gab kaum Vordrängler. Es wurde häufig fotografiert, im Netz findet ihr bestimmt bessere Bilder als diese hier.

Über uebergangshymne

Ich bin Journalistin und Bloggerin.
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s