Alle wollen solche Bilder sehen

Das ist ein „Dom-im-Licht-Pressefoto“, das der Initiator der Licht-Schau, Kurt Savelsberg, für die Medien freigegeben hat. Es entstand bei der ersten Veranstaltung dieser Art und zeigt neben dem Dom insbesondere den rappelvollen Katschhof.

Anstehen für ein Bändchen, das am kommenden Freitag den Zutritt zum Katschhof erlaubt: Menschen in der Aretzstraße vor dem Depot.

Zwei Bändchen pro Person  – dafür standen am vergangenen Samstag hunderte Menschen teils in eisiger Kälte an. Hunderte von ihnen werden unverrichteter  Dinge und enttäuscht nach Hause gegangen sein, so groß war der Andrang.

„DOM im LICHT“ wollen die Leute sehen, doch aus Sicherheitsgründen dürfen bei dem Ereignis nur 4000 Menschen auf den Katschhof. Wer „DOM im LICHT“ (Freitag, 3. November, ab 20.30 Uhr/Einlass ist ab 19 Uhr) nicht kennt: Es ist eine Bilder-Schau mit Licht und Live-Musik, bei der der Aachener Dom die Leinwand abgibt. Es sind offensichtlich genau die Bilder (mit Musik), die das Volk sehen will, liebe Museumsdirektoren.

Die Bändchen, die allein den Zutritt zum Katschhof an jenem 3. November gestatten, gab es Samstag nur an drei Stellen ab 10 Uhr: im Centre Charlemagne (Katschhof), im Depot (Talstraße 1) und im Klenkes Ticket Shop (Kapuziner Karree). Schon um 9 Uhr hatten sich Schlangen gebildet, wie man sie sonst in Aachen selten sieht. Sicherlich werden einige Leute ihre Bändchen bei eBay meistbietend versteigern und gut kassieren. Andere werden am Abend selbst ihre Bändchen gegen Geld anbieten, wage ich mal vorauszusehen.

Die Sache mit den Bändchen wurde eingeführt, weil bei der ersten Präsentation dieser Art etwa 3000 Personen mehr auf den Platz zwischen Dom und Rathaus strömten, als sicherheitstechnisch verantwortet werden kann. Zum Glück ist damals nichts Schlimmes passiert, obwohl das Gedränge groß gewesen sein muss. Aber es war klar, dass die kostenlose Veranstaltung künftig nur in geordneten Bahnen stattfinden kann.

Die musikalischen Highlights am kommenden Freitag setzen die Künstler Heribert Leuchter (Saxophon), Dr. Lutz Felbick (Orgel), der Chor Carmina Mundi sowie der bekannte Aachener Solist Jupp Ebert. Das Bistum freut sich über das große Interesse am Dom.

Beim ersten Mal ging es noch ohne Bändchen rein, das wird jetzt nicht mehr möglich sein.

Warum die Veranstaltung nur einmal und nicht z. B. an drei Abenden hintereinander stattfinden kann, konnte ich bis jetzt nicht in Erfahrung bringen. Gesponsert wird alles von der STAWAG, der Sparkasse Aachen, der APAG und der ASEAG.

Hier gibt es mehr Infos:

http://www.dom-im-licht.de

Über uebergangshymne

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Eine Antwort zu Alle wollen solche Bilder sehen

  1. Pingback: Dom leuchtet in organischen Formen und Linien | AAAchen-news

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