Komm zum Nachbarschaftsfest! Schau dir mal St. Bonifatius an!

In der Mataréstraße zu besichtigen: eine Montessori-Schule, ein spektakuläres Kirchengebäude, eine zauberhafte Wohnanlage und ein innovatives Wohnprojekt. Wann? Am kommenden Wochenende. Save the date.

Die Mataréstraße feiert am kommenden Wochenende ein Nachbarschaftsfest. Vermutlich ist es das erste Nachbarschaftsfest überhaupt – in der Geschichte der Straße.

Interessant ist für Menschen, die außerhalb wohnen: Am kommenden Wochenende ist zusätzlich der Innenraum der Kirche St. Bonifatius  zu besichtigen. Diese Kirche wurde von dem weltberühmten 50er-Jahre-Architekten Rudolf Schwarz entworfen und errichtet. Sie ist tatsächlich sehenswert (wenn man – wie ich – der Architektur der 50er Jahre etwas abgewinnen kann).

Am Samstag und Sonntag, 9. und 10. September, ist wieder „Tag des offenen Denkmals“. Das Motto dieses Tages lautet eigentlich „Macht und

37 Denkmale sind in einem dicken Heft erwähnt. Die Bauten und Orte können am kommenden Wochenende besichtigt werden. Das Heft gibt es im Büro im Elisenbrunnen.

Pracht“. Das kann natürlich niemals das Motto einer 50er-Jahre-Kirche sein, denn von den widerlichen architektonischen Macht-Protzereien der Nazizeit wollte man sich unbedingt unterscheiden. Leichtigkeit und Transparenz sollte ein Gebäude ausstrahlen, und das ist den damaligen Architekten oft gelungen, so auch in der Mataréstraße. Freiwillig habe sogar ich mehrere Gottesdienste in St. Bonifatius und nichtssagende Predigten über mich ergehen lassen, nur um in dem lichtdurchfluteten Raum zu stehen und infolge intensiver, schöner Lichteinwirkung eine Art Glücksgefühl zu erleben. Ja, klingt albern, ist aber wahr.

Die sympathische Monika Krücken, in der Stadtverwaltung für die Denkmäler zuständig, wird uns höchstselbst durch St. Bonifatius führen. Am Samstag um 16 Uhr und am Sonntag um 13 und um 16 Uhr. (Die Kirche ist übrigens auch gut geeignet als Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst. Falls Professor Dr. Wolfgang Becker oder Karl von Monschau ausgelastet sind, schwinge ich mich am Ende noch selbst auf und werde Ausstellungsmacherin.)

Scherz beiseite, das Nachbarschaftsfest will noch angekündigt werden: Es findet statt am Samstag von 14 bis 18 Uhr. Die ganze Straße macht mit.

Bezirksbürgermeisterin Marianne Conrad  (CDU) eröffnet es auf dem Platz vor der Kirche, wo gleich nach der Eröffnung erst mal interkulturell und inklusiv zusammen gesungen wird (Mitsingen-Aktion). Es gibt allerlei Spiele und Infos,  und um 17 Uhr singen wieder alle zusammen. Gleichzeitig gibt es ein kleines Programm auf dem Schulgelände der Montessori-Grundschule und einen Nachbarschaftsverzäll mit den Bewohnern vom Wohnprojekt LebensWeGe, Mataréstraße 14.

So ein Wohnprojekt ist eine gute Sache für alle, die nicht allein leben wollen, sondern gern von morgens früh bis abends spät Menschen um sich haben. Es muss nämlich nicht die eigene Familie sein, mit der man seine verbliebene Lebenszeit verbringt. Manchmal ist es mit anderen Leuten besser.

Es gibt ein Parkhaus. Bitte am Samstag nicht mit dem Auto in die Mataréstraße fahren, danke.

Krasse Straße in Forst.

Es wird übrigens eine Fahrradtour zu den Denkmälern angeboten. Motto: „Vergangene Macht und Pracht im Aachener Stadtbild“. Hier klicken

Und wo wir schon mal in Forst/Rothe Erde sind: Hier eine Ansicht der neuen Aachener Wohngebäude-Anlage „Guter Freund“ (Innenhof):

Und von außen auf den Teil, vor dem (links hoch) noch eine neue Straße gebaut wird:

Über uebergangshymne

Ich bin Journalistin und Bloggerin.
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