Musikfest der StädteRegion in Gefahr?

Heute habe ich mich auf die nächste Sitzung des Kultur- und Tourismusausschuss der StädteRegion vorbereitet und war überrascht. Es gab allerhand zu lesen, wie immer. Und ich glaube, den Vorlagen für den kommenden Tourismus- und Kulturausschuss am Mittwoch (15. 02., 17 Uhr, Mediensaal, Zollernstraße, Gäste willkommen) entnehmen zu können, dass das Musikfest der Städteregion nur knapp dem Sparwahn entkommen ist.

An diesem Musikfest hängt die ganz Eifel mit Herzblut. Also jedenfalls alle Eifeler, die ich kenne, und das sind nicht gerade wenige. Das Fest findet immer im Sommer statt, immer in einem anderen Dorf, diverse Orchester treffen sich und üben vorher wochenlang. Es ist Kultur pur, die das Gemeinschaftsgefühl stärkt, aufeinander achten und zusammenwirken beibringt.

Ein besseres Hobby kann man Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen fast nicht empfehlen. Die StädteRegion unterstützt das Musikfest seit Jahren mit 4000 Euro plus 100 Euro für jeden teilnehmenden Verein. Es nehmen zwischen 10 und 20 Vereine teil. Das Fest gibt es schon seit etwa 60 Jahren, früher hieß es Kreismusikfest.

Hier ein Video, das ich im Netz gefunden habe, vom Fest von 2013:
https://www.youtube.com/watch?v=-C7f5gmLm_0

Es ist natürlich nicht jedermanns Lieblingsmusik, aber die Musik vieler Eifeler, die mit Begeisterung teils seit Jahren immer zu den Proben rennen. Neulich waren diese Leute geschockt, dass ihr Musikfest platt gemacht werden soll. Anfangs hatte es nämlich noch geheißen, das Fest müsse ganz ausfallen. Es sei dafür kein Geld da.

Derzeit stellt sich mir die Sache so dar, als würde das Fest weniger Zuschüsse bekommen, es wird deshalb verändert und bekommt ein wenig den Charakter einer Bildungsveranstaltung. Wenn man bedenkt, was alles bei Baumaßnahmen rausgehauen wird an Geld. . .  Und was für Radwege ausgegeben wird. . .  Auf die kommende Sitzung bin ich gespannt.

Hier noch ein typisches Eifeler Orchester. Ihr erkennt, wie wertvoll den Leuten ihre Musik ist.     www.lyra-hoefen.de

Über uebergangshymne

Ich bin Journalistin und Bloggerin.
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