Politik in der kommenden Woche

Fünf wichtige Ausschüsse tagen in der kommenden Woche, das bedeutet: Jede Menge Arbeit für die Lokalpolitiker, die alle Sitzungen in ihrer Freizeit stundenlang vorbereiten und nachbereiten müssen.

Los geht’s mit dem Kinder- und Jugendausschuss (Die., 07.02, ab 17 Uhr, Raum 207/208, Verwaltungsgebäude Mozartstraße). Beraten werden dort unter anderem drei Kita-Themen, nämlich die Kindertagesstätten-Bedarfsplanung 2017/18, die Realisierung der Kita Ferberberg und ein Investorenmodell zur geplanten Kita Branderhofer Weg.

Erst ab 18 Uhr trifft sich an diesem Dienstag der Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz (Reumontstraße). Dort wird der Antrag der Partei Die Linke behandelt, den diese schon Anfang September eingereicht hatte. Sage und schreibe fünf (5) Monate brauchte die Stadtverwaltung von Aachen um den Antrag abzulehnen, um nämlich vorzugeben, dass kein Geld für den „Zivilschutz für Menschen mit wenig Geld“ ausgegeben wird.

Die Zahl der potentiellen Empfänger wurde ermittelt, sie beläuft sich in Aachen auf 34.235 Personen. 75 Euro pro Person würden Wasser und Lebensmittel kosten, die für „Menschen mit wenig Geld“ bereit gestellt würden, falls mal eine Katastrophe eintritt. „Hinzu kommen“, so teilt die Verwaltung mit „weitere Kosten für die Lagerhaltung, Personalkosten für die Verwaltung sowie regelmäßigen Kosten für den Austausch verderblicher Lebensmittel“.

Reiche Menschen in den Vereinigten Staaten haben übrigens längst gigantische Vorräte von allem angelegt. Sie können zudem Notstromversorgung organisieren, wenn irgendwelche Hacker aktiv werden, können sich versorgen, wenn Donald Trump im Nahen Osten zuschlagen lässt und Flüchtlingsströme sich in Bewegung setzen.
Ich bin sicher: Falls Trump und seine Bande die Menschen gegeneinander hetzen können, werden sie das tun, und dann wird es zugehen wie auf der Titanic: Die in der 3. Klasse haben keine Chance.

Die Bezirksvertretung Aachen-Mitte ist ein Gremium, in dem die bürgernahesten Themen von allen behandelt werden. Dort geht es am Mittwoch (08. 02., 17 Uhr, Haus Löwenstein, Marktplatz) um den Namen einer neuen Straße in Nähe der Aachen Arkaden. Man will außerdem generell Straßen nicht mehr nach Personen benennen, was ich eine gute Idee finde.

Es geht ferner um den Umbau/Ausbau von Gasborn und Promenadenstraße nach Stawag-Maßnahmen und um eine Ergänzung zum barrierefreien Ausbau von Bushaltestellen.

Weiter geht es Donnerstag, 9. Februar, 17 Uhr, im Sitzungssaal 170 des Verwaltungsgebäudes Marschiertor(Lagerhausstraße) mit dem Planungsausschuss. Sehr interessant finde ich da, was mit der großen Baulücke in der Charlottenstraße geplant ist. Nämlich: sinnvolle Nachverdichtung zur Schaffung zusätzlichen Wohnraums.

Es wird außerdem um die Revitalisierung von Aachen Nord und das Modellvorhaben „Suermondtviertel: ein Quartier in Bewegung“ gehen.

Die Sitzung des Schulausschusses findet ab 17 Uhr statt im Raum 207/208 des Verwaltungsgebäudes Mozartstraße statt. Auf der Tagesordnung stehen dann unter anderem die Fortentwicklung des II. Bildungsweges in der StädteRegion Aachen (Abendrealschule, Abendgymnasium und Kolleg), die räumliche Situation des Angebots „Schule von acht bis eins“ der KGS Kornelimünster und die Prioritätenliste zum Programm „Gute Schule 2020“.

Über uebergangshymne

Ich bin Journalistin und Bloggerin.
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