Schaut doch mal in Richtung Blücherplatz

piraten aachen

Piraten-Foto der Woche: Es ist eng im Büro der Gegner einer uferlosen staatlichen Überwachung.

Wie kann das sein, dass für eine Thermalwasserroute 100.000 Euro in der Stadtkasse sind, für eine Halfpipe/Skater-Anlage aber nicht? Die Frage steht hier gerade im Raum (s. Foto). Beide Projekte sind interessant, beide haben Menschen aus Aachen auf den Weg gebracht: Auf die Idee, eine  Thermalwasserroute einzurichten kamen die Mitglieder einer Stiftung, und die Anlage mit Halfpipe wünschen sich Kinder aus dem Hangeweiher-Viertel.

Das Foto entstand aber aus einem anderen Grund. Es soll zeigen, dass das Büro der Piraten in Aachen (Hirschgraben 24) zu klein ist und ein Umzug geplant werden muss. Die Suche nach neuen Räumen hat auch schon begonnen, und es ist erstaunlich wie viele Ladenlokale in Aachen leerstehen – besonders in den Randbezirken der Innenstadt und dort in Gebäuden, die in den 50er Jahren errichtet wurden.

Schön wäre es, wenn das Büro in die Nähe vom „Hotel total“ (Blücherplatz, ehemalige Kirche St. Elisabeth) ziehen könnte. In dieser Ecke von Aachen

Ganz schön viele Veranstaltungen, die das "Hotel total" diesen Herbst anbietet. Allerdings ist völlig offen, wie es mit der neuen Einrichtung im November weitergeht.

Ganz schön viele Veranstaltungen, die das „Hotel total“ diesen Herbst anbietet. Allerdings ist völlig offen, wie es mit der neuen Einrichtung im November weitergeht.

verbreiten gerade kreative Leute eine gute Atmosphäre. Hunderte kommen bestimmt  heute wieder und morgen zur Modenschau (08. 10., 18 und 20 Uhr) mit Designern aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland.

120.000 Euro brauchen die Betreiber vom „Hotel total“ angeblich pro Jahr, um die neue Einrichtung zu betreiben. Gäbe die Stadt die eine Hälfte (60.000 Euro), könnte die andere Hälfte über Eintrittsgelder aufgebracht werden, wage ich mal einen (mit niemand abgesprochenen) Vorschlag. Nebenbei: Eigentlich ist das „Hotel total“ das, was das Straßenbahn-Depot in der Talstraße in Aachen-Nord einmal werden soll: ein für alle offenes, selbst verwaltetes Kultur- und Stadtteilzentrum mit schönen Veranstaltungen am laufenden Band. Beide liegen relativ nah beieinander, könnten sich ergänzen und das Viertel aufwerten. Die Herrichtung des Depots, das baulich einer Ruine glich, wurde übrigens mit Geld aus Düsseldorf möglich, sie hat über 10 Millionen Euro gekostet.

Über uebergangshymne

Ich bin Journalistin und Bloggerin.
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