Ratspolitik in dieser Woche

Spannend wird es am Dienstag, 30. August, im Bürgerforum (17 Uhr, Rathaus, Sitzungssaal), wo es um die völlige Neuorganisation der Aachener Abfallwirtschaft geht. Infos hier.

Das Wichtigste: Entsorgung wird für die allermeisten Haushalte deutlich teurer. Stellt euch darauf ein, dass ihr 2017 mindestens doppelt so viel für den Abtransport von Müll und Abfall bezahlen müsst wie 2016. Es soll auch Haushalte geben, für die die Sache preiswerter wird. Das wird jedenfalls behauptet.

Möglicherweise werden die ersten empörten Bürger am Dienstag schon im Bürgerforum aufschlagen. Richtig Dampf kommt aber in die Kiste, wenn die Leute 2017 ihre ersten Abrechnungen bekommen und die konkreten Zahlen vor Augen haben. Dann werden die Kommunalpolitiker, so vermute ich, sich vor Beschimpfungen wütender Bürger kaum retten können. Nur: Etwas bewirken wird niemand mehr.

Mir scheint, je mehr Müll und Abfall getrennt und gespart wird, desto teurer wird die Sache. Anschaulich dargestellt werden die neu zu zahlenden Summen hier.

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Wer mitten in Aachen (und nicht in einem Stadtbezirk) wohnt, geht vielleicht mal zur Sitzung der Bezirksvertretung Mitte am Mittwoch, 31. August. Hier seht ihr, womit sich dieses Gremium (im Haus Löwenstein, gegenüber Rathaus) ab 17 Uhr befasst. Unter anderem auch damit:

  1. Das Stadtarchiv ist dabei, den Nachlass von Leo Hugot (1925 bis 1982) in seine Bestände einzuarbeiten und zugänglich zu machen. Und ein CDU-Ratsherr hat einen Antrag eingereicht, es möge ein kleines Stück eines Platzes in Aachen nach diesem Aachener Stadtkonservator, Dombaumeister und Architekt benannt werden.
  2. In der Aachener Innenstadt befinden sich derzeit – an 19 Standorten – 28 gewerberechtlich konzessionierte Spielhallen. Aachen wollte schon immer die Zahl der Spielhallen reduzieren und auch die Anzahl der Straßen, in denen überhaupt Spielhallen betrieben werden dürfen. Dazu werden in der Bezirksvertretung jetzt weitere Schritte vorbereitet. Die Betreiber hatten ein paar Jahre Zeit, sich darauf einzustellen. Diese Frist läuft ab am 30. 11. 2017, einige Spielhallen werden wohl schließen müssen. Das Spielkasino im Tivoli ist davon aber nicht betroffen. Mehr hier.

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Das Spielhallen-Konzept der Stadt Aachen steht im Planungsausschuss ebenfalls auf der Tagesordnung  (Do., 01. 09., 17 Uhr, Sitzungssaal 170, Verwaltungsgebäude Lagerhausstraße).

Auch die Umgestaltung des Hofs ist dort wieder Thema. Dabei würde mich interessieren, wie der Oberbürgermeister endlich mal sicherstellen will, dass in Aachen ein neu gelegtes Pflaster nicht innerhalb der ersten zwei Jahre nach dem Verlegen wieder so defekt ist, dass es ausgebessert werden muss. „Herr Philipp, kriegen Sie und Ihre Leute das hin, dass das neue Pflaster im Hof nicht nach kurzer Zeit schon bröckelig und wellig ist? Und wenn ja, wie?“ Templergraben und Johannes-Paul-II. Straße (vor der Domschatzkammer) sind abschreckende Negativ-Beispiele.

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Über uebergangshymne

Ich bin Journalistin und Bloggerin.
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