Ein wenig zugeknöpft, aber sehenswert

Drei Jahre später als Geplant wird bald dieses zur RWTH gehörende Gebäude fertig.

Drei Jahre später als geplant wird bald dieses zur RWTH gehörende Gebäude fertig. Es befindet sich in der Nähe der Turmstraße, quasi neben dem Audimax.

Das ist ja mal ein Hörsaalzentrum!  Es soll eines der größten und modernsten Hörsaalzentren Europas sein und befindet sich in der Aachener Claßenstraße (Nähe Turmstraße, Nähe Audimax). Bald wird es – nach umfangreichen Probeläufen – fertig sein. Drei Jahre später als ursprünglich geplant, aber das liegt an Einsprüchen, die Firmen erhoben, die bei Auftragsvergaben nicht berücksichtig wurden. Auffallend (und ein wenig befremdlich) zur Straßenseite: Das Gebäude hat kaum Fenster.

Über 4000 Studierende der RWTH Aachen sollen dort Platz finden. Rund 45 Millionen Euro aus dem Hochschulmodernisierungsprogramm des Landes NRW investierte der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) in den mehrgeschossigen Neubau.

Auf der Homepage des BLB erfährt man, was ich hier übernommen habe:

Von allen Seiten aus sehenswert: der mächtige Neubau. Bin gespannt, wie es sein wird, sich innen aufzuhalten.

Von allen Seiten aus sehenswert: der mächtige Neubau. Bin gespannt, wie es sich anfühlen wird, sich innen aufzuhalten.

1000 bzw. 800 Sitzplätze werden die beiden größten Hörsäle in dem neuen Gebäude an der Schnittstelle zwischen den Campus-Bereichen Mitte und West künftig bieten. Daneben sind 9 weitere Hörsäle, 16 Seminarräume, eine Pausenhalle mit Café sowie Flächen für die Physiksammlung, Lager und Arbeitsbereiche auf rund 14.000 Quadratmeter Fläche gebaut worden. Die Architektur stammt angeblich von dem dänischen Büro „schmidt hammer lassen architects“ aus Aarhus. Dieses Büro hatte 2009 den vom BLB NRW ausgelobten internationalen Realisierungswettbewerb einstimmig gewonnen, so wurde mitgeteilt. (Zu diesem Bericht gibt es einen Kommentar, von einem Leser dieses Blogs. Bitte auch lesen.) 

Ebenfalls in der Claßenstraße, direkt gegenüber von dem imposanten Neubau,  hat ein Sprayer zugeschlagen.

Graffiti in der Claßenstraße.

Graffiti in der Claßenstraße.

Über uebergangshymne

Ich bin Journalistin und Bloggerin.
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Eine Antwort zu Ein wenig zugeknöpft, aber sehenswert

  1. Peer van Daalen schreibt:

    Dieses borgwürfelähnliche Konzentrations-Monster hat sogar schon vor etwa einem Jahr einen schönen Namen bekommen „C.A.R.L. – Central Auditorium for Research and Learning”

    https://de.wikipedia.org/wiki/CARL_%28H%C3%B6rsaalgeb%C3%A4ude%29

    Daß das Gebäude von dem dänischen Büro „schmidt hammer lassen architects“ aus Aarhus entworfen worden ist, verblüfft mich allerdings doch echt. Wär´ ich nicht drauf gekommen, schaut es doch eher nach einem Projekt aus der Schmiede der Öcher Einfallslosigkeit des Platzhirschen K&W aus.

    Was soll´s …

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