Heute vor 100 Jahren

Heute vor 100 Jahren begann auf dem Gebiet der Türkei die Ausrottung des armenischen Volkes. Über eine Million Menschen wurde auf Todesmärsche geschickt, die in der Wüste endeten. Nur wenige überlebten damals, manche allein deshalb, weil sie sich gerade im Ausland befanden. Dieser Völkermord war zugleich ein gigantischer Raubzug, der auch andere christliche Völker in der Türkei traf. Die Beute war alles, was den Familien und den christlichen  Kirchengemeinden gehörte.

Diese Dinge sind lange her, doch die offizielle Türkei lädt noch heute große Schuld auf sich. Sie bestreitet vehement, dass es den Völkermord gegeben hat. Sie möchte damit den letzten Akt dieses Verbrechens vollziehen, der immer darin besteht, selbst noch die Erinnerung an den Völkermord zu verhindern. Sie möchte, dass die Welt die Geschehnisse als Massaker erinnert, die im Windschatten des Ersten Weltkrieges nun mal passiert sind.

Die Verbrechen sind umfassend belegt und dokumentiert. Nicht die Morde, aber die nachträglichen Geschichtsfälschungen sind es, die man der Türkei heute noch vorwerfen muss und durch die sie sich als unpassend für die Europäische Union erweist.

Wir werden das nicht vergessen wie auch die Tatsache, dass 1915 das offizielle Deutschland wusste, was geschah, aber nichts unternommen hat.

Über uebergangshymne

Ich bin Journalistin und Bloggerin.
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