Neue Richtlinien für Aachens Museen

Im Bereich der Aachener Museen, insbesondere was Ludwig Forum (LuFo) und Suermondt-Ludwig-Museum (SLM) betrifft, könnte es eine Entwicklung hin zu

Das Ludwig Forum für internationale Kunst befindet sich, etwas ungünstig gelegen, im Ostviertel der Stadt an der Jülicher Straße. Dort soll es auch bleiben.

Das Ludwig Forum für internationale Kunst befindet sich, etwas ungünstig gelegen, im Ostviertel der Stadt an der Jülicher Straße. Dort soll es auch bleiben.

etwas Positivem geben. Eine Kommission hat sich mehrfach mit den Museen befasst und mit der Frage, wie die Häuser für die Menschen in Aachen und Umgebung (einschl. Belgien und Holland) wieder etwas attraktiver werden könnten? Die Kommission stellt ihre Ergebnisse in der kommenden Sitzung des Kulturausschuss (Donnerstag, 26. März, altes Finanzamt, Raum 207, Mozartstraße) vor. Die Sitzung ist öffentlich.

Mitglieder der Kommission waren: die Ausschussvorsitzende des Kulturausschuss,  die kulturpolitischen SprecherInnen der Parteien (einschließlich Piratenpartei natürlich), die Kulturdezernentin, die Museumsdirektionen, die Betriebsleitung des Kulturbetriebs sowie die kaufmännische Geschäftsführerin des Kulturbetriebs. Zu einzelnen Fachthemen wurden beratend MitarbeiterInnen aus anderen Bereichen eingeladen.

Jetzt zu den Entscheidungen: Alle Museen behalten ihre Standorte (sollen aber ihre Profile schärfen). Das LuFo soll „die Stadtgesellschaft einbindend“ arbeiten. Das ist wichtig. Das LuFo soll kein abgehobenes Haus sein, das so auch in jeder anderen größeren Stadt Europas stehen und arbeiten könnte. Es soll Bezug nehmen „auf die Stadtgesellschaft“ in Aachen. Es wird ausdrücklich und wörtlich „Internationalität mir Rückbezug auf Aachen“ angeordnet. Man wird dort nicht sagen können: Wir ziehen hier unser Programm durch, und was die Aachener Künstler machen und was die Aachener umtreibt, was die hiesige Kulturszene gern sehen möchten, geht uns am Arsch vorbei.

Zum Suermondt-Ludwig-Museum: Das soll der „alten Kunst“ verhaftet bleiben. Aber auch dort soll „die Präsentation von KünstlerInnen aus Aachen und der Region . . . grundsätzlich möglich sein“. Die gelegentliche Konfrontation alter Kunst aus dem Mittelalter mit junger Kunst wird damit schon beinah vorgeschrieben.

Beide Häuser sollen sich besser als bisher abstimmen. In den anderen Museen (Couven Museum, Centre Charlemagne, Zeitungsmuseum, Zollmuseum usw.) bleibt – bis auf Kleinigkeiten – alles beim Alten.

Die Kommission  äußert sich zu „Kunst im öffentlichen Raum“, und da

Kunst im öffentlichen Raum ist in Aachen zum Teil in beklagenswertem Zustand. Hier: "Der große Krieg", Wandbild von Klaus Paier.

Kunst im öffentlichen Raum ist in Aachen zum Teil in beklagenswertem Zustand. Hier: „Der große Krieg“, Wandbild von Klaus Paier.

wären wir bei den Wandbildern von Klaus Paier. Zur Kunst im öffentlichen Raum heißt es: Es soll ein „vorpolitisches Expertengremium“ gegründet werden, das sich mit den Sachen befasst. Potzblitz, das sind wir aber mal gespannt.

Es wird in der Sitzung noch anderes zum Thema „Aachener Museen“ zur Sprache kommen. Das könnt  ihr alles lesen, wenn ihr euch von hier aus weiter auf die Vorlage für den entsprechenden Tagesordnungspunkt des Kulturausschuss durchklickt:

http://ratsinfo.aachen.de/bi/to010.asp?SILFDNR=3213

http://ratsinfo.aachen.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=13381

Und: What should our museums look like in 2020?

 

Über uebergangshymne

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