Die Kunst, der Baumfrevel und eine Kamerafahrt

Werbung für die Lacroix-Ausstellung

Werbung für die Lacroix-Ausstellung

Das ist neu: Mitten in Aachen, am Rande des Katschhof, wird für eine Ausstellung im Ludwig Forum geworben. Und zwar für einen Aachener Künstler –  und das nicht gerade zurückhaltend. Welche Wertschätzung, welch angemessenes Vorgehen! Da kann man sich freuen. Vielleicht dürfen wir Aachener auch eines Tages – ohne weit zu reisen – sehen, was zum Beispiel der

"Der Späher", 1974.

„Der Späher“, 1974, von Joachim Bandau

Aachener Künstler Joachim Bandau eigentlich in den letzten Jahren geschaffen hat. Schließlich haben seine Objekte einmal auf das vorbereitet, womit wir uns heute befassen müssen (s. Der Späher, 1974). Da wäre es doch interessant zu sehen, womit sich Bandau heute beschäftigt.

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Zum Kunstverkauf: Höchstwahrscheinlich nach Katar wurde ein Bild von Paul Gauguin verkauft, für 300 Millionen Euro. Tja, Leute. Bevor ihr jetzt trompetet, „das Bild hängt sich der Herrscher von Katar in seine private Bar“, bedenkt, dass es in Katar ein erstklassiges Museum für moderne Kunst gibt.

Hierzulande ist ja neuerdings dauernd von „nationalem Kulturgut“ die Rede und davon, dass „das Nationale“ nicht ins Ausland verkauft werden dürfe. Da werdet ihr bei Katar ja sicher aufheulen. Ich nicht, denn ich denke, dass dort die Sheikha Al Mayassa bint Hamad bin Khalifa Al-Thani (wurde 2012 in die Forbes Liste der 100 einflussreichsten Frauen der Welt aufgenommen) durchaus berechtigt ist, das Bild von Paul Gauguin ins Museum ihrer Hauptstadt zu hängen.

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Vor der Hochschul-Bibliothek, Templergraben

Vor der Hochschul-Bibliothek, Templergraben

Der Baumfrevel geht weiter. In der Innenstadt ist man mittlerweile froh, wenn morgens alle Bäume, die man abends gezählt hat, noch vollzählig vorhanden sind. Das Foto entstand jetzt am Templergraben. Dort störten dünne Bäume. Man fragt sich: Warum?

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Möchtet ihr euch den Aachener Dom mal genauer und in Ruhe am Schreibtisch ansehen? Dann klickt hier und begebt euch auf eine Kamerafahrt.

Zeitungen und Zeitschriften machen mit Online-Specials auf sich aufmerksam. Hier zwei Beispiele: Die Welt überzeugt mit einem interaktiven Feature über das Thema Angst. Reportagen, Expertenmeinungen und Simulationen machen die Geschichte rund. http://www.welt.de/angst/ – Die Berner Zeitung erzählt eine ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen einem Afrikaner und einer Schweizerin. Es ist ein sehr schönes Web-Projekt.

Hier eine wunderbare Seite für alle, die die Welt gern von oben sehen. Faszinierende Bilder. Niederzier ist auch dabei. http://www.overv.eu

Ein informatives Special bei „Zeit online“ zeigt in einem Überblick, welche radikalen politischen Strömungen es in der EU gibt und welche Ziele diese Parteien auf beiden Seiten des politischen Spektrums verfolgen.

Über uebergangshymne

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