Und jetzt noch die Stichwahl, dann haben wir es

Am kommenden Sonntag sollten wir zur Wahl gehen.

Am kommenden Sonntag sollten wir zur Wahl gehen.

Der letzte Akt der Kommunalwahl 2014 liegt vor uns: In der StädteRegion Aachen ist am kommenden Sonntag Stichwahl. Es geht um den Vorsitz im Städteregionstag. Werden wir eine Überraschung erleben? Möglich ist es.

Dass in dem Gremium CDU und Grüne die Mehrheit haben, das steht schon fest. Und natürlich auch, dass diese beiden eine Koalition bilden, wie sie es schon seit 20 Jahren tun. In dieser Koalition sind die Grünen ein kleiner starker, durchsetzungsfähiger Partner. Die Grünen prägen die Politik deutlich. Das bekommt uns allen nicht schlecht, aber man wundert sich, dass die Christdemokraten in der hiesigen Region das so immer mitmachen.

Aber wer übernimmt nun den Vorsitz im Städteregionstag? Der Amtsinhaber Helmut Etschenberg (CDU) oder seine Herausforderin Christiane Karl (SPD), die wir bei Wikipedia noch nicht gefunden haben? Bei der ersten Wahl war kürzlich Helmut Etschenberg zur allgemeinen Verwunderung nicht auf 50 Prozent der Stimmen gekommen. Und Christiane Karl hatte ein überraschend gutes Ergebnis eingefahren.

Sensationell: Das 50er Jahre Treppenhaus im Haus der Städteregion Aachen, Zollernstraße.

Sensationell: Das 50er Jahre Treppenhaus im Haus der StädteRegion Aachen, Zollernstraße.

Offenlage: Ich habe von der Existenz dieser Dame zum ersten Mal erfahren, als ihr Konterfei auf den Wahlplakaten erschien. Ich kann mir aber vorstellen, dass viele sich gesagt haben: „Ich wähl jetzt mal die Frau, denn dass die eine Hälfte der Bevölkerung in der Kommunalpolitik so drastisch unterrepräsentiert ist, ist ja auf die Dauer auch kein Zustand. Und wenn sie es sich schon zutraut . . .“ Oder so. Wahlentscheidungen sind ja nicht immer rational.

Neun Gemeinden plus Aachen werden von Aachen, Zollernstraße, aus verwaltet und regiert. Das sind mehr als eine halbe Million Einwohner. Es gibt traumhaft schöne Flüsse, Bäche, Seen, Talsperren im südlichen Teil des Gebietes. Es gibt Amtsgerichte, ein Landgericht, Museen, veritable Burgen, tolle Verkehrswege, Krankenhäuser, Schulen, Hochschulen, starke Unternehmen . . .  alles da, was man zum guten Leben braucht und mehr. Außerdem viel Grenze zu Belgien und Holland, und die Internationalität ist ja auch nicht zu verachten.

Mit einer hohen Wahlbeteiligung kann nicht gerechnet werden.  Und man fragt sich, wieso nach der Abschaffung später von ROT/Grün im Landtag das Stichwahl-Verfahren wieder eingeführt wurde. Angeblich soll es bewirken, dass die Gewählten von mehr Menschen ihre Zustimmung erhalten, als zuvor. Die Kalkulation geht aber hinten und vorne nicht auf.

Über uebergangshymne

Ich bin Journalistin und Bloggerin.
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s