Brauchtum in der Eifel: Teilweise total bescheuert

Die „Eiferer Brauchtumspflege“ richtete sich vor 60 Jahren noch dezidiert gegen Frauen. Brauchtum zielte hier auf die Kontrolle der Frauen ab und auch insbesondere auf die Kontrolle der Sexualität der Frauen.
Das wird hier einmal geschildert. Frauen, die sich nicht so verhielten, dass sie das Wohlwollen ihrer Lebensgefährten/Ehemänner erreichten, wurden von der Gemeinschaft bestraft. Wobei Gewalt ausgeübt wurde.
Die Kontrolle der Frauen ist auch heute noch für Männer in zahlreichen Gesellschaften eine extrem wichtige Angelegenheit. Ein Verhalten, das vom gewünschten Verhalten abweicht, wird sanktioniert. Diese Frauen müssen um ihr Leben fürchten, ihr Eigentum wird vernichtet.
Oft, aber nicht immer, ist Religion federführend, wenn es um die Frage geht, wie sehr sich Frauen den Verhaltensvorschriften und Kontrollwünschen der Männer unterordnen müssen. Auch in der Eifel war der Einfluss der katholischen Kirche mal gigantisch. Allerdings wird in dem Text auch aufgezeigt, wie dieser Einfluss der Pfarrer nach dem Zweiten Weltkrieg zu bröckeln beginnt: Es wird ein Laien-Theaterstück aufgeführt, dessen Handlung dem Dorfpfarrer missfällt.
Nebenbei: Typisch für den katholischen Glauben ist dabei, dass die Menschen sowohl das Theaterstück ansehen als auch danach den Bußgottesdienst besuchen.

http://www.aachener-zeitung.de/lokales/eifel/eifeler-brauchtumspflege-in-einer-wirren-zeit-1.381595

Über uebergangshymne

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