Auf der Überholspur

Jeden Morgen, wenn ich über die schöne, jetzt dreispurige A44 zur Arbeit fahre, dann dauert es nicht lange, und von hinten kommt ein Wagen angerauscht. Mit gelbem Kennzeichen, also ein Niederländer. Na ja.

Jetzt habe ich mich daran gewöhnt. Aber das war schon komisch. Die Niederländer, die in ihrem kleinen Ländchen nicht schneller als 120 km/h fahren dürfen, drücken in Deutschland auf die Tube. Und wiiiiiieee.

Selbst die letzte Schrottkarrre bringt es noch auf 140 Sachen. Die etwas besseren Autos rauschen mit schätzungsweise 160 vorbei, und die Luxuskarossen, die bringen es  – sie sind quasi außer Rand und Band – auf 180 km/h. Auf der linken Spur. Ich fahr schon immer gleich  mehr nach rechts, um die Raser möglichst bald aus den Augen zu haben.

Die Belgier, die zuhause auch nichts dürfen, versuchen es ebenfalls, sobald  sie ihr Miniländchen verlassen haben und auf einer deutschen Autobahn gelandet sind.  Aber die haben meistens Autos, die sowieso kaum mehr schaffen als 120 km/h.

Mein Gott, sind die blöd.

Über uebergangshymne

Ich bin Journalistin und Bloggerin.
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